Day 379-386 The "Integral Heart Foundation"
We only came back to Antigua because just before leaving last time we met Mick. He is an Irish guy who started a NGO (Non-governmental organisation) together with his Spanish wife Debora about 5 years ago. We chatted over coffee and Mick told us all about the work of the „Integral Heart Foundation“ (IHF). Since we had already made plans for the coming days we decided to come back to get to know the Foundation better.
Antigua is a tourist-dollar fuelled UNESCO world heritage city and many of it’s inhabitants are financially well off. But just on the outskirts of town the in Guatemala prevalent poverty takes over again. Mick and Debora run different programs to help some of the poorest kids and their families. The main focus lies on teaching the teenagers „critical thinking“ and therefore empower them to find and reach their goals in life, take responsible decisions, stay away from drugs, criminality and teenage pregnancy. Apart from the weekly classes the students receive funding for their formal education (secondary education, vocational trainings, University courses). The families of regularly class attending students, many of them living under dire circumstances, get support through monthly food baskets, a solar power program and other assistance. Just recently a program for the younger siblings of the students was initiated by Liz, who was the director of programs for the IHF from 2011-2014. Her „Organic Learning Center“ (OLC) offers the kids a safe and child friendly environment with lots of opportunities to learn to „think outside of the box“, discover through modern technology and, of course play after their regular school day.
Mick had asked us wether we would like to come in one of the classes and talk to the students about our trip and pursuing our dreams. Of course we did and we had a great time with some wonderful, bright and interested young adults. We also got the chance to visit Liz’ little ones who after only a short warm up phase embraced us as part of the group. And we visited one of the families at their home up on a mountain. A wonderful and thought-provoking experience and a good insight into the great work these people are doing.
We know from personal contact and through messages that many of you would love to support a good cause. We have also received an amazing feedback to our recent shout-out to support Haushala and her orphanage in Kathmandu, Nepal after the devastating earthquake. Thank you so much for that!
Usually the „problem“ with charity is to find a trustworthy recipient of donations and an organisation that doesn’t eat up a large part of funds for administrative purposes. Whenever we come across an effort to help the needy that is worth of support we of course want to share it with you.
The „Integral Heart Foundation“ is a small non-profit organisation with a flat hierarchy. Almost 100% of funds go directly into the education of the students and the support of their families. A sponsor (or sponsor group) can chose to sponsor a student, a whole family or contribute to overall expenses. All kids participating in the program are presented on the website and can of course be contacted and kept in touch with via e-mail, Skype and social media. We just filled you in on some of the facts, you can find out a lot more about the foundation and the kids here:
http://www.integralheartfoundation.org/index.web.html
https://olcguatemala.wordpress.com
Joey
Tag 379-386 Die "Integral Heart Foundation"
Wir sind nur noch einmal zurück nach Antigua gekommen, weil wir beim letzten Mal kurz vor unserer Abreise Mick kennengelernt hatten. Er ist ein Ire, der vor etwa 5 Jahren gemeinsam mit seiner spanischen Frau Debora eine NGO/NRO (Nichtregierungsorganisation) gegründet hat. Bei einem Kaffee haben wir uns unterhalten und Mick hat uns von der Arbeit der „Integral Heart Foundation“ (IHF) berichtet. Da wir schon Pläne für die nächsten Tage hatten, haben wir beschlossen noch einmal herzukommen.
Antigua ist UNESCO Weltkulturerbe und lebt vom „Touristen-Dollar“, einem Großteil der Bevölkerung geht es finanziell recht gut. Doch schon am Stadtrand beginnt wieder die in Guatemala vorherrschende Armut. Mick und Debora haben verschiedene Programme ins Leben gerufen um einigen der ärmsten Kinder und ihren Familien zu helfen. Der Fokus liegt darauf den Kindern „kritisches Denken“ zu lehren und sie dadurch dazu zu befähigen ihre Ziele im Leben zu finden und zu erreichen, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und einen Weg abseits von Drogen, Kriminalität und Teenage-Schwangerschaft zu wählen. Neben dem wöchentlich stattfindenden Unterricht wird auch die formale Ausbildung der Jugendlichen (Oberstufe, Ausbildung, Universitätskurse) finanziert. Die Familien der regelmäßig teilnehmenden Schüler bekommen Unterstützung durch monatliche „Lebensmittelkörbe, ein Solar-Energie Programm und andere Hilfeleistungen. Viele von ihnen leben in sehr prekären Verhältnissen. Vor Kurzem wurde ein weiteres Programm initiiert das sich an die kleinen Geschwister der Jugendlichen richtet. Liz, die von 2011-2014 Programmdirektorin bei der IHF war, schuf mit dem „Organic Learning Center“ (OLC) ein Angebot bei dem die Kinder die Zeit nach dem regulären Unterricht in einem sicheren und kindgerechten Umfeld verbringen können. Dort lernen sie „outside of the box“ zu denken und sie bekommen die Möglichkeit mit Hilfe moderner Computertechnik Neues zu entdecken und natürlich auch zu spielen.
Mick hatte uns gefragt, ob wir Lust hätten einen Nachmittag mit den Schülern zu gestalten und ihnen von unserer Reise zu berichten und darüber wie wir unsere Träume verfolgen. Klar hatten wir Lust und es war ein toller Nachmittag mit wunderbaren, cleveren und interessierten jungen Menschen. Wir hatten auch die Chance die „Kleinen“ von Liz zu besuchen. Von ihnen wurden wir nach einer kurzen Aufwärmphase direkt als Teil der Gruppe aufgenommen. Und außerdem haben wir eine der Familien die am Programm teilnehmen in ihrem Zuhause in den Bergen besucht. Das waren sehr schöne aber auch nachdenklich stimmende Momente die uns einen guten Einblick in die tolle Arbeit der „Integral Heart Foundation“ gegeben haben.
Aus persönlichen Gesprächen und von Nachrichten wissen wir, dass viele von euch gern einen guten Zweck unterstützen. Auf unseren kürzlichen Spendenaufruf für Haushala und ihr Waisenhaus in Kathmandu, Nepal nach dem schrecklichen Erdbeben haben wir auch ein überwältigendes Feedback bekommen. Vielen Dank dafür!
Das „Problem“ bei der Wohltätigkeit ist es häufig einen vertrauenswürdigen Empfänger für Spenden zu finden und eine Organisation, bei der nicht ein Großteil der Gelder für administratives drauf geht. Wann immer wir auf unterstützenswerte Bemühungen Bedürftigen zu helfen treffen, wollen wir das natürlich auch an euch weitergeben.
Die „Integral Heart Foundation“ ist eine kleine non-profit Organisation mit einer flachen Hierarchie. Fast 100% der Spendengelder gehen direkt in die Ausbildung der Kinder und in die Unterstützung ihrer Familien. Der Spender (oder die Spendengemeinschaft) kann entscheiden ob er/sie ein Kind oder eine ganze Familie sponsern oder einen Beitrag für alle betreffende Ausgaben leisten will. Alle Kinder werden auf der Webseite vorgestellt und natürlich kann man auch mit ihnen per E-Mail, Skype oder Social Media in Kontakt kommen und bleiben. Das waren jetzt erstmal nur ein paar Infos, mehr gibts hier:
http://www.integralheartfoundation.org/index.web.html
https://olcguatemala.wordpress.com
Joey






