Semuc Champey

29.03.2015

Day 248-249

Riding 250 km in Guatemala can easily take up 11 hours, at least if you’re trying to go from Flores to Semuc Champey. Since we’re travelling with Ulli and Stephan we have become early risers. To avoid riding in the heat we got up at 5:30, packed up and were on the road by 6:30. I hate getting up early but I have to admit that it does make the day feel much longer. Just outside of Flores we encountered the first huge puddle that covered the whole road. This time we found a way around it, but later on the whole road turned into something I wouldn’t even call a road. An offroad-heaven for Daniel and a real challenge for the rest of us. Twice we needed the combined strength of all of us to pick up a bike and get it back on track. One of those times we were the attraction of the day for a small village in the mountains. Everyone came out to see what we were doing. I took some photos of the scene and thought about asking them for an email address so I could send them. But i figured they wont have internet in such a secluded place in the mountains. Oh how wrong I was. One of the girls approached me and asked me if I had Facebook and could share the pics!

I was happy to notice how I am constantly improving my offroad skills (Alaska and Baja payed off) and felt increasingly comfortable with giving up some of the control, keeping the throttle steady and my shoulders and arm loose and letting the bike find it’s way through the rocks. And then rain started to pour down and turned the dirt into mud. Congratulations – you’ve reached the next level! Creeping along at 20 km/h, up and down steep hills without any traction whatsoever can be pretty scary. But we all made it in one piece to Lanquín (the closest village to Semuc Champey) just before sunset. From there it’s still 10 km to the water pools. The rain had stopped luckily but we still chose the pick up truck over getting on the bikes again. Turned out to be a very good choice as we saw several cars along the way getting stuck in the mud and loosing control over the vehicle.

Once there, we climbed up to the viewpoint enjoyed the great view and then cooled off in the many turquoise pools that are situated on top of a natural limestone bridge under which passes the Rio Cahabón.

 

Joey

Tag 248-249

In Guatemala 250km zu fahren kann locker mal 11 Stunden dauern, jedenfalls wenn man von Flores nach Semuc Champey will. Seit wir mit Ulli und Stephan unterwegs sind, sind wir zu Frühaufstehern geworden. Um nicht in der Hitze fahren zu müssen sind wir um 5:30 aufgestanden, haben alles zusammengepackt und saßen 6:30 auf den Bikes. Ich hasse es zwar früh aufzustehen, aber ich muss zugeben der Tag fühlt sich dann einfach länger an. Gleich außerhalb von Flores stießen wir auf die erste riesige Pfütze die über die ganze Straße reichte. Da haben wir zum Glück noch einen Weg außen rum gefunden, aber später war dann die gesamte Straße in einem Zustand, den man nicht mehr Straße nennen kann. Ein Offroad-Paradies für Daniel und eine ziemliche Herausforderung für uns anderen. Zwei Mal mußten wir mit vereinten Kräften eins der Motorräder hochhieven und wieder auf Kurs bringen. Das eine Mal wurden wir dabei zur Attraktion des Tages für ein kleines Bergdorf. Alle kamen heraus um zu schauen was wir da machten. Ich habe ein paar Fotos von der Szene gemacht und überlegt, ob ich frage ob sie eine E-Mail Adresse haben an die ich die Bilder schicken könnte. Dann bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass es sicher kein Internet hier oben in der abgelegenen Gegend gibt. Und wie falsch ich damit lag. Eines der Mädchen kam auf mich zu und fragte mich ob ich Facebook hätte um die Bilder zu sharen!

Es hat sich gut angefühlt zu merken, wie meine Offroad-Können sich konstant verbessert (Alaska und Baja machen sich bezahlt). Ich fühle mich zunehmend wohler damit die Kontrolle etwas abzugeben, den Gasgriff konstant zu halten, Schultern und Arme locker zu lassen und das Motorrad sich seinen Weg durch die steinige Piste finden zu lassen. Und dann fing es an wie aus Eimern zu schütten und der Boden verwandelte sich in Matsch. Glückwunsch – Sie haben das nächste Level erreicht! Mit 20 km/h steile Berge hoch und runter zu kriechen ohne jegliche Traktion ist ganz schön gruselig. Aber wir sind alle unversehrt und kurz vor Sonnenuntergang in Lanquín (dem Semuc Kampe am nächsten gelegenen Ort) angekommen. Von dort waren es noch 10km bis zu den Wasserpools. Am nächsten Morgen hatte es zum Glück aufgehört zu regnen, aber wir haben uns trotzdem entschlossen die Strecke auf der Ladefläche eines Pick-Ups zurückzulegen. Eine sehr gute Entscheidung, denn unterwegs haben wir mehrere Autos gesehen, die im Schlamm stecken geblieben waren oder die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hatten. In Semuc Champey angekommen sind wir zum Aussichtspunkt hinauf geklettert von wo man einen super Ausblick hatte. Danach gab’s Abkühlung in den vielen türkisen Wasserbecken die eine natürliche Kalkstein-Brücke bilden unter der der Rio Cahabón entlangfließt.

 

Joey

8795/16519723884_c2a3691172_b.jpg

 

7629/17141522211_56f01fdfa5_b.jpg

 

8710/17142157695_5cc947f79a_b.jpg

 

7656/17140586662_2e72d21115_b.jpg

 

7652/16955971019_e3653776be_b.jpg

 

7644/17140587332_5d7bb37a70_b.jpg

 

8819/17141524381_ae272f7f90_b.jpg

 

7671/16954620560_72a011bc39_b.jpg

 

7660/17141525151_fa0545c824_b.jpg

 

7719/17142160585_5b0bc4d3e9_b.jpg

 

8744/16955974229_ca04c540e7_b.jpg

 

7615/17140590492_b41b612372_b.jpg

 

7727/16519728764_ec613dd3a4_b.jpg

 

8716/17140584892_2d16ac5462_b.jpg

 

7700/16955968359_3e050efb12_b.jpg

 

8694/16519722564_4c8e087deb_b.jpg

 

7680/17116208026_0bb3f98dcb_b.jpg

 

7689/17141519921_396a34bfdb_b.jpg

 

7722/17141519351_b37fd6bac0_b.jpg

 

7686/16954381488_462519ae35_b.jpg

 

8819/17141518671_7bc09b1db1_b.jpg

 

8799/16934755907_3c9402728c_b.jpg

 

8800/16934755317_ebe0c282ca_b.jpg

 

8721/16954379928_1fc36d9987_b.jpg

 

8718/16955964629_36ce3c3a52_b.jpg

 

blog comments powered by Disqus