Day 302-304 - concrete playa
Cancún wasn’t really a destination that was drawing our attention. We had heard so much about huge hotels, shopping malls and touristy restaurants all along the beaches, everything being very expensive and not very mexican. We’re here for only one reason: we’re flying to Cuba! To be able to organise the storage of our bikes we came a few days prior to the departure day. So we might as well just see for ourselves.
We managed to find a campsite that is very affordable and really nice. Only the trillions of mosquitos are somewhat bothersome. Right next to the camp is a smaller Maya ruin called Meco. The main temple is fenced in and belongs to an official archeological site but some minor structures are located right next to our tent. We’ve been having breakfast on the remainings of ancient (yet rather unspectacular) Maya housings. How cool is that?
Vacationing in Cancún is not made easy for the individual traveller. Along the 20+ km long beautiful coastline there are only 5 access points to the beach that are public. You really have to make an effort to find them, but once there you can enjoy the white sand and turquoise water. The best thing is that the public beaches are almost empty as all the (mass)tourist use their resort beach. Quite nice, just don’t look left or right.
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Anyway…we’re going to Cuba! I’ve been wanting to go for a long time and this seems to be the best chance, since we’re only an hours flight away. It’s a big move for Dan to leave his beloved bike behind with the prospect of having to take busses to get around (Ewww). I on the other hand, as a long time backpacker, are very excited about using public transportation again. Maybe this time I can prove my point that public busses are a fun way to get around and a good opportunity to meet locals (in Vietnam I didn’t manage to, but that’s another story).
Daniel and I have had this argument going on for a long time (in a joking and entertaining way). What’s the best way to travel? Dan hates public transport and not being in charge of his moving round. I on the other hand think it’s a great way to see a country and get to know locals. And I really don’t mind not being in charge of the steering wheel. And I never forget to mention the significantly lower cost (in most countries) whenever we spend money on bike maintenance or spare parts during one of Yolandas many breakdowns. And for his part, Daniel reminds me, whenever we’re in a very remote and beautiful place, that we couldn’t have gotten there without the bikes.
I think we both have valid points. Sometimes, especially on strenuous riding days, a miss it a little bit sitting on a bus watching the world go by through the window and relax. But I love riding my bike and I wouldn’t want it any other way. There you go Dan : )
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I heard from different people that internet is hard to come by in Cuba. So don’t worry if you don’t hear from us in the next couple of weeks. I promise to catch up with the blog entries as soon as we get back.
Joey
Tag 302-304 Betonstrand
Cancún war nicht wirklich ein Ziel, das unsere Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hätte. Wir haben soviel über riesige Hotelburgen, Shopping Malls und touristische Restaurants gehört und dass es sehr teuer und wenig mexikanisch sei. Wir sind eigentlich nur aus einem Grund hier: wir fliegen nach Kuba! Um uns um die Unterbringung der Motorräder kümmern zu können, sind wir schon ein paar Tage vor Abflugtermin hergekommen. Also können wir uns einfach mal selber ein Bild machen.
Wir haben es geschafft einen günstigen Campingplatz zu finden der dazu auch noch sehr schön ist. Nur die Trillionen Moskitos nerven ein bisschen. Direkt neben dem Campingplatz befinden sich Maya Ruinen namens Meco. Der Haupttempel gehört zu einer eingezäunten offiziellen archäologischen Stätte die man besuchen kann. Eines der (eher unspektakulären) Nebengebäude befindet sich allerdings direkt neben unserem Zelt. Wir haben die letzten Tage immer auf den Überbleibseln einer historischen Maya-Behausung gefrühstückt. Wie cool ist das denn?
Das Urlaubmachen wird dem Individualreisenden in Cancún nicht leicht gemacht. An der 20+ km langen wunderschönen Küste gibt es gerade Mal fünf öffentliche Strandzugänge. Das muss man schon etwas Aufwand betreiben um die zu finden. Aber wenn man erstmal dort ist, kann man den weißen Sand und das türkisfarbene Wasser vollsten genießen. Man darf eben nur nicht nach links oder rechts gucken. Und das Beste daran ist, dass der öffentliche Strand so gut wie leer ist, denn die Massentouristen sind ja an ihrem Hotelstränden.
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Wie auch immer…wir fahren nach Kuba! Ich wollte schon so lange dort hin und jetzt scheint die Gelegenheit perfekt dafür zu sein, da es nur eine Flugstunde entfernt ist. Für Daniel ist es ein ziemlich großer Schritt, sein geliebtes Motorrad zurückzulassen und das mit der Aussicht, sich mit öffentlichen Verkehrsmittel fortbewegen zu müssen (Ihhh). Ich dagegen, als langjährige Backpackerin, bin ganz begeistert davon mal wieder mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs zu sein. Vielleicht kann ich ihn diesmal davon überzeugen, dass Busse ein wunderbares Mittel sind durch die Gegend zu kommen und Einheimische kennenzulernen (in Vietnam hats nicht geklappt, aber das ist eine andere Geschichte).
Daniel und ich führen seit langem (auf unterhaltsame Weise) eine Diskussion darüber, welche Art zu reisen nun die beste ist. Daniel hasst Öffis, einem Fahrer völlig ausgeliefert zu sein und die Kontrolle übers wo/wann/wohin abgeben zu müssen. Ich dagegen finde sie prima um ein Land und seine Leute kennenzulernen und hab absolut garkein Problem damit, nicht das Steuer in der Hand zu halten. Ich vergesse auch nie die signifikant niedrigeren Kosten ins Spiel zu bringen, wann immer wir größere Ausgaben für Wartungen oder eine der zahlreichen Yolanda-Reparaturen aufzuwenden haben. Daniel hingegen erinnert mich jedes Mal wenn wir an einem total schönen abgelegenen Ort sind daran, dass wir ohne die Bikes dort nie hingekommen wären.
Ich glaube wir haben beide ganz gute Argumente. Manchmal, besonders an anstrengenden Fahrtagen, vermisse ich es ein wenig, einfach durch ein Busfenster die Welt an mir vorbeiziehen zu sehen und mich dabei zu entspannen. Aber ich liebe es auf meinem Motorrad durch die Gegend zu düsen und würd’ das um nichts in der Welt tauschen. Da hast Du’s Dan : )
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Ich habe nun schon mehrfach gehört, dass es auf Kuba schwierig ist mit dem Internet. Also macht euch keine Sorgen, wenn’s in den nächsten Wochen nichts Neues von uns gibt. Ich verspreche, mich sofort nach unserer Rückkehr wieder an die Arbeit zu machen.
Joey







