Day 293 - Day-trip to Progreso
Today I took a day-trip to Progreso, a small town on the gulf coast about 40 km away from Merida. Neither the town nor the beach are particularly beautiful but seem to be very popular with locals. After strolling up and down the busy malecon I decided to find a quieter place to dip into the gulf and work on my tan. I didn’t have to go far, only a few blocks up where the nice big villas are. There I met Antonio who suggested I parked my bike in the patio of the villa he was the caretaker of. Leaving it on the little path that led down to the beach could end up in trouble with the police. They like to come and make up stuff to get some money Antonio told me. He seemed very friendly and trustworthy so I took him up on his offer. Though after enjoying the beach for a while I felt the need to check on Yolanda. And I came back to a surprise. There was Antonio, cleaning my (admittedly very dirty) bike. How sweet is that? And on top of that he gave me a little colourful wooden fish to add to all the other mementos I have on my bike. And two coconuts, one for me and one for Daniel who stayed behind in Merida to work. I was so touched that I wanted to give him something too. Luckily I still had that bag of homemade coffee that I bought from an old lady in Oaxaca in my panier.
Joey
Tag 293 - Tagesausflug nach Progreso
Heute habe ich einen Tagesausflug nach Progreso gemacht, ein kleines Städtchen an der Golfküste das nur etwa 40 km entfernt ist von Merida. Weder der Ort noch der Strand sind übermäßig schön, scheinen aber bei den Mexikanern sehr beliebt zu sein. Nachdem ich die sehr belebte Strandpromenade einmal hoch und runter geschlendert bin, hab ich mir ein ruhigeres Fleckchen gesucht um ins Wasser zu springen und an meinem Teint zu arbeiten. Weit musste ich dafür nicht, nur ein paar Blocks weiter. Dort wo die schicken großen Villen anfingen wurde es viel ruhiger. Dort habe ich Antonio getroffen, der Hausmeister einer Villa ist. Er schlug vor, dass ich mein Motorrad im Innenhof eben dieser Villa parke während ich mich am Strand vergnüge. Er sagte mir, wenn ich sie auf dem kleinen Weg der zum Wasser führt lassen würde, könnte ich Probleme mit der Polizei bekommen. Die denken sich nämlich gerne mal was aus um den Leuten ein bisschen Geld abzuknöpfen. Antonio machte mir einen sehr freundlichen und vertrauenswürdigen Eindruck, deshalb nahm ich sein Angebot an. Nach einer Weile am Strand überkam mich dann aber doch das Bedürfnis mal nach Yolanda schauen zu gehen. Und es wartete eine Überraschung auf mich. Da stand Antonio mit einem Lappen in der Hand und putzte mein (zugegebenermaßen ziemlich dreckiges) Motorrad. Wie süß ist das denn? Und obendrein schenkte er mir noch einen kleinen bunten Holzfisch, den ich zu all den anderen Andenken ans Motorrad hängen sollte. Und außerdem zwei Kokosnüsse, eine für mich und eine für Daniel, der zu Hause geblieben ist um zu arbeiten. Das fand ich so rührend, dass ich ihm auch unbedingt was schenken wollte. Zum Glück hatte ich noch die Tüte mit dem hausgemachten Kaffee, den ich von einer alten Frau in Oaxaca gekauft hatte, in meinem Koffer.
Joey








